Willkommenskultur – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study! Mon, 20 Feb 2017 18:12:32 +0000 en-US hourly 1 https://www.oplatz.net/wp-content/uploads/2016/02/cropped-fist-small-32x32.png Willkommenskultur – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net 32 32 Grenzregime 3: Der lange Sommer der Migration https://www.oplatz.net/grenzregime-3-der-lange-sommer-der-migration/ https://www.oplatz.net/grenzregime-3-der-lange-sommer-der-migration/#comments Mon, 20 Feb 2017 18:12:32 +0000 https://www.oplatz.net/?p=12586  Der lange Sommer der Migration Grenzregime III Buchvorstellung – Grenzregime 3 in Berlin

Dienstag, 28.02.2017 – 19.30 – k-fetisch (Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin)

Buchvorstellung und Diskussion

Grenzregime 3: Der lange Sommer der Migration

Im Jahr 2015 spitzten sich jene Verhältnisse zu, die bereits zuvor das europäische Grenzregime gekennzeichnet hatten: Die Risse des Dublin-und Schengensystems, die Widersprüche zwischen europäischen Abschottungsversuchen, erstarkendem Nationalismus und auf der anderen Seite lokalen Solidaritätspraxen und der Bewegung der Migration.

Der Sammelband Grenzregime 3 hat zeitnah aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf die Verschiebungen im Grenzregime an den verschiedenen Orten in und außerhalb Europas entwickelt und gebündelt. Auf der Buchvorstellung haben wir Gelegenheit Einblicke in die Perspektiven der Autor*innen Chandra-Milena Danielzik und Lina Ewert sowie Mathias Rodatz und Stefanie Kron als Mitherausgeber*innen zu nehmen und zu diskutieren: Welche Entwicklungen des Grenzregimes können wir rekapitulieren? Wie können diese Widersprüche zugespitzt werden? Welche alternativen Visionen von Europa werden in diesen Kämpfen sichtbar?

Stefanie Kron und Mathias Rodatz rekapitulieren den langen Sommer der Migration und die Krise, Rekonstitution und ungewisse Zukunft des europäischen Grenzregimes.

Lina Ewert erörtert Chancen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Seenotrettung am Beispiel der Organisation Seawatch.

Chandra-Milena Danielzik blickt auf die Willkommenskultur, die Geflüchteten-Bewegung und die Suche nach Gemeinsamkeiten der Kämpfe um Rechte.

Eine Veranstaltung des Berlin-Knotens von kritnet (Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

]]>
https://www.oplatz.net/grenzregime-3-der-lange-sommer-der-migration/feed/ 1
Conference: Transforming Willkommenskultur am 02.12.2016 in Kubiz https://www.oplatz.net/conference-transforming-willkommenskultur-am-02-12-2016-in-kubiz/ https://www.oplatz.net/conference-transforming-willkommenskultur-am-02-12-2016-in-kubiz/#respond Sun, 20 Nov 2016 15:21:39 +0000 https://www.oplatz.net/?p=11922 Conference Transforming WillkommenskulturTransforming Willkommenskultur
Refugees’ Standpoints on Solidarity, Activisms and Representation
Am 02.12.2016 von 10.00-15.30 

Kubiz Raoul Wallenberg – Aula
Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Pankow

*********English & العربية انظر للاسفل below**********************************

Die Fachtagung Transforming Willkommenskultur: Refugees‘ Standpoints on Solidarity, Activims and Representation
möchte die Perspektive von Migrant*innen und Geflüchteten in den Fokus nehmen. Im Gegensatz zu gegenwärtigen öffentlichen Debatten, in denen hauptsächlich für und über Refugees gesprochen wird, werden hier Geflüchtete mit allen daran interessierten Personen ins Gespräch kommen. Aus diesem Grund haben wir diese Tagung gemeinsam mit geflüchteten Aktivist*innen entwickelt und konzipiert. Mit der Tagung zielen wir hauptsächlich darauf, den Austausch und die Vernetzung zwischen verschiedenen Gruppen von Migrant*innen, Geflüchteten und lokalen Willkommensinitiativen zu fördern und zu stärken. Wir möchten gemeinsam Strategien zur Verbesserung unserer Lebensqualität, sowie zur Kritik an der aktuellen europäischen Migrationspolitik konzipieren. In einer Podiumsdiskussion und in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen wie Selbstorganisation, Kunst und Kultur als politisches Mittel, Frauen*spezifische Forderungen, sowie EU-Asylpolitik und Menschenrechte werden wir gemeinsam politische Forderungen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Die leitenden Fragen der Konferenz sind:

– Welche Handlungsperspektiven und politischen Strategien können wir entwickeln, um den Standpunkt von Geflüchteten /Migranten in der Politik zu stärken?
– Welche sind unsere minimalen politischen Forderungen?
– In welcher Beziehung stehen Solidarität, Vernetzung und soziale wie politische Partizipation zueinander?
– Wie gelingt Solidarität und Vernetzung innerhalb verschiedener Teile der – lokalen wie globalen –Bevölkerung im Rahmen von transnationalen Migrations-und Fluchtbewegungen?
Sprachen (Podiumsdiskussion): deutsch, englisch
Sprachen (Arbeitsgruppe): Deutsch, Englisch, Farsi, Arabisch, Französisch

Die Teilnahme ist kostenlos, bitte meldet euch per E-Mail an: trixiewiz@gmail.de

Das komplette Programm werden wir demnächst hochladen.

Transforming Willkommenskultur
Refugees’ Standpoints on Solidarity, Activisms and Representation

On December, 02 2016 from 10.00a.m. to 3.30 p.m.

Kubiz Raoul Wallenberg – Aula
Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Pankow

The conference Transforming Willkommenskultur –Refugees’ Standpoints on Solidarity , Activism and Representation wants to focus on the perspectives of migrants and refugees. In opposition to contemporary debates, in which refugees are mostly talked about and spoken for, we want to let Refugees shape the debate and talk with persons attending the conference. For this reason, we developed and conceptualized this conference together with activist refugees. The aim of this conference is to strengthen the dialogue and the networks between different groups of migrants, refugees and local support-initiatives. Together we want to develop strategies to improve our quality of life as well as concrete political demands and critiques of the current European migration policy. We are going to discuss different topics like self-organization, art and culture as political spaces, EU-migration-politics and human rights as well as female* perspectives on migration in Workshops and a panel discussion and derive specific political demands.
The leading questions of this conference are:

– Which political strategies are viable in order to strengthen the representation of refugees and migrants in politics?
– Which concrete demands can we agree on?
– What is the relationship between solidarity, political networks and social as well as political participation?
– How can we strengthen solidarity and cooperation between different groups – in the context of transnational movements of migration?
Languages (Panel-discussion): German, English
Languages (Workshops): German, English, Farsi, Arabic, French

The conference is for free, please register for participation: trixiewiz@gmail.de

We will update the complete program soon.

تحويل ثقافة الترحيب
وجهات نظر اللاجئين عن التضامن،والنشاط السياسي ومن يمثلهم
في 02.12.2016 من الساعة 10 الي 3:30

Kubiz Raoul Wallenberg – Aula
Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Pankow

الندوة تحويل ثقافة الترحيب ستركز علي وجهاات نظر المهاجرين و على عكس
المناقشات العامة الحالية، التي تتحدث في المقام الاول عن اللاجئين من دونهم ، وهنا
.سيكون ايضا الحوار مع جميع المعنيين والمهتمين
لهذا السبب سيقام هذا الجتماع الذي تم التحضير له بالعمل جنبا إلى جنب مع نشطاء
اللاجئين، ونحن تهدف أساسا إلى تعزيز التبادل والتواصل بين مجموعات مختلفة من
المهاجرين والمبادرات الترحيبية المحلية نحن نريد ان نضع معا استراتيجيات لتحسين
نوعية حياتنا، وعلى انتقاد سياسة الهجرة الاوروبية الحالية. في حلقة نقاش ومجموعات
عمل حول مواضيع مختلفة مثل التنظيم الذاتي والفن والثقافة كأداة سياسية وحقوق
النساء *، وسياسة اللجوء في الاتحاد الاوروبي وحقوق الانسان، سنضع معا مطالب
محددة
الاسئلة المركزية للمؤتمر هي :
ما مسارات العمل والسياسات التي بإمكاننا تطويرها لتعزيز موقف المهاجرين في
السياسة
ماهو الحد الادني لمطالبنا السياسية
ما هي العلقة بين كل انواع التضامن، والتواصل والمشاركة الاجتماعية والسياسية؟
مدى نجاح التضامن والتواصل بين أجزاء مختلفة من – المحلية والعالمية _الوطنية -في
سياق حركات الهجرة واللاجئين عبر الحدود؟
لغات (حلقة نقاش): اللالمانية، النجليزية
لغات ( ورش العمل): ألماني، إنجليزي، الفارسية، العربية، الفرنسية
المشاركة مجانية، يرجى التسجيل عن طريق البريد اللكتروني
: trixiewiz@gmail.de
.البرنامج الكامل سوف يتم نشره قريبا

]]>
https://www.oplatz.net/conference-transforming-willkommenskultur-am-02-12-2016-in-kubiz/feed/ 0
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit – Stellungnahme zum Umgang mit Flucht, Migration und Rassismus https://www.oplatz.net/arbeitskreis-kritische-soziale-arbeit-stellungnahme-zum-umgang-mit-flucht-migration-und-rassismus/ https://www.oplatz.net/arbeitskreis-kritische-soziale-arbeit-stellungnahme-zum-umgang-mit-flucht-migration-und-rassismus/#respond Fri, 04 Dec 2015 11:23:32 +0000 https://www.oplatz.net/?p=8882 Stellungnahme des AKS (Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit) Berlin zum Umgang mit Flucht, Migration und Rassismus
pdf

Stellungnahme des AKS (Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit) Berlin zum Umgang mit Flucht, Migration und Rassismus

Innerhalb der Zivilgesellschaft und in den Medien scheint es derzeit ein brennendes Thema zu geben: Geflüchtete Menschen alias ‚Flüchtlinge’. Diese Thematik wird insbesondere durch ein Paradoxon geprägt, das sich einerseits aus Angela Merkels ‚We can do it’ und ‚Willkommenskultur’ sowie andererseits aus rassistischen Übergriffen und massiven Gesetzesverschärfungen zusammensetzt. Dieses Paradoxon und damit einhergehende, unzumutbare Lebensumstände, denen geflüchtete Menschen (teilweise seit Jahrzehnten) ausgeliefert sind und an denen sich auf politischer Ebene höchsten zum Negativen etwas ändert, sehen wir als Anlass zu dieser Stellungnahme.

Zunächst wechseln wir das Licht, das derzeit ehrenamtliches Engagement hell erleuchten lässt, in ein weniger Blendendes: Die große Euphorie der Hilfsbereitschaft verleitet viele Leute zu einem romantisierenden Blick auf den Umgang mit Flucht, Migration und Asyl. Dieser Eindruck wird durch das mediale Bild und Merkels Aussage „Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen zu wollen“1 entschieden untermauert. So kommt es zum Anschein eines „herzerwärmenden“2 Umgangs mit geflüchteten Menschen – der beispielsweise das Delegiertentreffen der International Federation of Social Workers (IFSW) dazu bewegte, Deutschland und Österreich als Beispielländer zu nennen, da dort die Haltung vertreten würde „Flüchtlinge so schnell wie möglich aufzunehmen und menschlich zu versorgen“3. Im Hinblick auf die Zustände am LaGeSo, die vielen Not- und Massenunterkünfte sowie die kürzlich getroffenen Gesetzesverschärfungen – Pro Asyl spricht in diesem Zusammenhang von einem „Frontalangriff auf das individuelle Asylrecht“4 – klingen derartige Statements jedoch zynisch.

Und nicht nur diese Tatsache, die Grundlage dafür bietet, dass verschiedene ‚Flüchtlingsgruppen’ konstruiert und gegeneinander ausgespielt werden; auch ein Blick in die „Chronik der Gewalt“5 verdeutlicht schnell, dass das Engagement von Teilen der Zivilbevölkerung nur eine Seite der Medaille ist. Darüber hinaus ist auch diese eine Seite der Medaille – trotz jeder guten Absichten – nicht durchweg positiv: Denn weitestgehend unbeachtet bleibt, aus welcher Notwendigkeit das freiwillige Engagement hervorgeht, zu welchen Bedingungen es stattfindet und welche Konsequenzen damit einhergehen. Außen vor bleibt dementsprechend auch eine kritische Betrachtung der „neoliberalen Vereinnahmung von Flüchtlingshilfe“6 sowie der Privatisierung von Hilfe, sprich der Verlagerung politischer und institutioneller Verantwortlichkeiten auf die Zivilgesellschaft. Zudem fehlt häufig eine Analyse der Fluchtgründe, der ‚Warums’ und ‚Wofürs’. Eine der fatalen Folgen ist, dass bestehende Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse aufrechterhalten und stabilisiert werden. Eine andere, dass bestimmte Personen in eine Abhängigkeit ‚vom Wohltun anderer’ versetzt werden.

Das zumeist ehrenamtliche Engagement vieler Menschen sowie das medial transportierte Bild deutscher Geflüchtetenpolitik scheint ‚Deutschland’ nutzen zu wollen, um ‚der Welt’ ein neues Gesicht in Bezug auf Flucht und Migration präsentieren zu können. Ein Gesicht, auf dessen Stirn in großen Buchstaben steht: WILLKOMMEN und INTEGRATION. Aber welche Gedanken verbergen sich dahinter? Wie sind diese Worte mit den massiven Asylrechtsverschärfungen und täglich stattfindenden rassistischen Übergriffen vereinbar? Was für ein Denken ermöglicht, dass sich die NPD am 19.11.15 unter Polizeischutz direkt vorm LaGeSo für eine Kundgebung versammeln kann? Und wer kommt auf die Idee, am 24.11.15 Strafanzeigen gegen das Staatstheater Mainz zu stellen, da dieses eine AfD-Demonstration mit dem Singen der „Ode an die Freude“ musikalisch untermalte?

Diese Liste ist derzeit bis ins Unendliche fortzuführen. Bewegt von den vielen Fragen geflüchteter Menschen an die deutsche Politik. Bewegt von unserer Berufsethik, mit der derzeitige Verhältnisse und Geschehnisse nicht vereinbar sind. Bewegt von einem Selbstverständnis Sozialer Arbeit, das bei derartigen Zuständen kritische Interventionen – auch auf politischer Ebene – verlangt. Und bewegt auch von der grundsätzlichen Frage, warum eine politisch-rechtliche Regulierung von Flucht und Migration überhaupt notwendig ist.

Der AKS Berlin sieht die derzeitige Situation als untragbar an und fordert insbesondere Verantwortliche dazu auf, hinzusehen, zu hinterfragen, Haltung zu beziehen, Rassismus und Ungleichheitsideologien aufs Schärfste zu verurteilen und sich entschieden für ein solidarisches Miteinander sowie sich für menschenwürdige Lebensbedingungen für alle einzusetzen. Damit nehmen wir auch Bezug auf die nach wie vor katastrophalen Zustände vorm LaGeSo und sehen diese symbolisch für die Situation vieler Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen in Deutschland leben und deren Rechte immer weiter eingedämmt werden. Nicht zu vergessen sei in diesem Zusammenhang, dass diese Missstände auch unzumutbar für die vor Ort Helfenden sind. Denn diese werden oftmals, aufgrund eines massiven Scheiterns der Regierung, in widersprüchliche Rollen hineinmanövriert. Das lässt viele mit dem Dilemma zurück, durch ihre Hilfe im Endeffekt den Kreislauf des Versagens aktiv zu unterstützen. Und auch professionell ausgebildeten Sozialarbeitenden scheint es nahezu unmöglich, beruflich-ethische Standards sowie eigene Ansprüche zu erfüllen, da ihnen die Aufgabe zugeteilt wird, Koordinierungs- und Kontrollfunktionen zu übernehmen. Letztendlich sind es auch diese Mechanismen, die das verhindern, was eigentlich notwendig wäre:

„Refugees must not be seen as victims or burdens, dependent and in need of help. There should be political solidarity. Refugees do not need food and drink in so much as they need freedom, dignity, and safety from xenophobic attacks. Finally, they need protection from the laws that restrict their movements and remove their freedoms. They live in authoritarian conditions in countries said to be democratic.“ (Adam Bahar 2015) 7

______________________________________

1 Spiegel Online Politik. Artikel vom 25.09.2015. Online verfügbar unter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-die-wichtigsten-politiker-zitate-in-der-krise-a-1054103.html [01.10.15].
2 Goldapp, Naemi: Die Welt bejubelt Deutschland – „herzerwärmend“!, in: Die Welt Politik Presseschau. Artikel vom 06.09.2015. Online verfügbar unter: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146079572/Die-Welt-bejubelt-Deutschland-herzerwaermend.html [01.10.15].
3 Zu lesen ist dies unter „Stellungnahme des IFSW zur Flüchtlingskrise“ auf folgender Seite des DBSH: https://www.dbsh.de/sozialpolitik/handlungsfelder/migration-integration.html [26.11.15],
4 Pro Asyl Stellungnahme vom 18.11.2015. Online verfügbar unter: http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/asylpaket_ii_frontalangriff_auf_das_individuelle_asylrecht/ [25.11.15].
5 Mut Gegen Rechte Gewalt: Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle 2015. Online verfügbar unter: http://mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/chronik-vorfaelle [25.11.15].
6 Bröse, Johanna/Friedrich, Sebastian: Der schmale Grad der Hilfe, in: ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 607 / 18.8.2015. Online verfügbar unter: https://www.akweb.de/ak_s/ak607/08.htm [01.10.15].
7 Adam Bahar ist ein politischer Aktivist aus dem Sudan, der derzeit im Exil in Deutschland lebt und Teil des refugee movement Berlin, Deutschland und Europa ist. Sein aktuelles Essay „Refugees need freedom, not handouts“ vom 23.11.15 zu lesen unter http://africasacountry.com/2015/11/refugees-need-freedom-not-handouts/ [26.11.15].
]]>
https://www.oplatz.net/arbeitskreis-kritische-soziale-arbeit-stellungnahme-zum-umgang-mit-flucht-migration-und-rassismus/feed/ 0
»ʻRefugees Welcomeʼ – und dann?« Videoreportage von “leftvision clips” https://www.oplatz.net/%ca%bbrefugees-welcome%ca%bc-und-dann-videoreportage-von-leftvision-clips/ https://www.oplatz.net/%ca%bbrefugees-welcome%ca%bc-und-dann-videoreportage-von-leftvision-clips/#respond Sat, 21 Nov 2015 23:16:43 +0000 https://www.oplatz.net/?p=8683

 

Statement von leftvision clips zur Video-Reportage

…Innenansichten und kritische Perspektiven einer sich neu entdeckten “Willkommenskultur”.

Auf unserer Reise über den Balkan und Österreich nach Deutschland konnten wir uns ein eigenes Bild über die Situation an Bahnhöfen und Grenzstationen machen und sind mit Aktivist*innen in Kontakt gekommen, die eine kritische Perspektive auf die neuen Hilfsstrukturen eröffnen.

Dass Hilfeleistung wichtig ist, wird hier nicht in Frage gestellt. Doch erlauben wir uns in dieser kurzen Reportage einen kritischen Blick auf Handelnde und Initiativen zu werfen, die zwar helfen, das europäische Grenzregime aber kaum hinterfragen. Die Frage bleibt: Was müssen linke, antirassistische Aktivist*innen tun, nachdem wir Essen ausgegeben und Kleidung verteilt haben? Denn eines ist sicher: Europa wird keine „Refugee-Welcome“-Initiative.

]]>
https://www.oplatz.net/%ca%bbrefugees-welcome%ca%bc-und-dann-videoreportage-von-leftvision-clips/feed/ 0