Rroma – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study! Sat, 06 Mar 2021 14:46:20 +0000 en-US hourly 1 https://www.oplatz.net/wp-content/uploads/2016/02/cropped-fist-small-32x32.png Rroma – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net 32 32 Romnja: Power Month 2021 https://www.oplatz.net/romnja-power-month-2021/ Sat, 06 Mar 2021 13:43:54 +0000 https://www.oplatz.net/?p=15366

von RomaniPhen

Liebe Schwestern*, Liebe Brüder*, Liebe Interessierte! 

Das Programm zum jährlichen Romnja: Power Month 2021 ist da! Jetzt im Programm blättern!

Es erwarten euch wieder viele Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Lesungen, Buchvorstellung und ein besonderer Abend zum 50. Internationalen Tag der Rom:nja!

Alle Veranstaltungen werden online stattfinden und die entsprechenden Links werden an dieser Stelle und auf unseren weiteren Kanälen (Facebook, Instagram) geteilt! Viel Spaß beim Romnja: Power Month!

Viel Spass!Aven Saste! Opre Rom:nja!

#romnjapower#ROMNJAPOWERMONTH#inirromnja#roma#Sinti#8april#InternationalRomaDay#romani#RomaDay#romainberlin#romaniphenInternational Women Space, Romani Chaji, Anita Awosusi, Internationale Wochen gegen Rassismus Karlsruhe, Jokesi Club, Tayo Awosusi-Onutor Joschla Weiß @hajdi hejda RYMEcastDotschy Reinhardt Daniele G. Daude Estera Iordan Estera Stan Gianni Jovanovichttps://www.romnja-power.de/romnja-power-month-2021/

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MESSERANGRIFF AUF ROMA: PROZESSBEGINN https://www.oplatz.net/messerangriff-auf-roma-prozessbeginn/ Thu, 26 Sep 2019 07:56:22 +0000 https://www.oplatz.net/?p=14878

vom Roma Antidiskrimination Network

24.09.2019

Mit der Verlesung der Anklage begann gestern der Prozess gegen Marias Angreiferin. Der Staatsanwalt äußerte, die Angreiferin habe mit ihrem Verhalten in Kauf genommen, dass Maria und ihre Verwandten sterben.
Die Angeklagte wollte sich nicht äußern und ihr Anwalt hat in ihrem Namen eine Erklärung vorgelesen.

In ihrer Aussage schilderte Maria die Situation in der U-Bahn, in der sie sich mit ihrem Mann und ihrem Schwager unterhielt, als sie von einer weißen deutschen Frau angegriffen wurde. Zunächst wurden die drei als „scheiß Zigeuner“ bezeichnet und dann körperlich angegriffen. Die Angreiferin zog ein Messer und fügte Maria und ihrem Schwager schwere Schnittwunden zu. Maria wehrte sich und versuchte ihren schwer kranken Mann zu schützen. Sie blutete stark und rief mehrmals: „Hilfe! Hilfe!“ Niemand bewegte sich. Erst als Maria die Frau am Arm festhielt, damit diese nicht weiter einstechen konnte, und weiter um Hilfe rief, kamen Zeugen zur Hilfe. Erst dann konnte die Frau überwältigt werden.

Als die Bahn hielt und sich das Geschehen auf den Bahnsteig verlagerte, wurden Maria und ihre Verwandten für die Angreifenden gehalten. Erst als Maria ihren blutenden Hals zeigte, entschuldigten sich die Leute.
Ein Zeuge sagte aus, die Angreiferin habe ihn mit dem Satz bedroht: „Weißt du, was mein Mann mit dir macht?!“ Nach seiner Aussage hat Maria sich bei dem Mann bedankt, dass sie noch am Leben ist.
Marias Schwager ist aus Rumänien angereist, um seine Aussage zu machen. Außerdem hat die Frau des Helfers ausgesagt. Weitere Zeugenaussagen sollen folgen. Eine Kriminalbeamtin soll aussagen, ist jedoch bis auf weiteres erkrankt.

Maria hatte nach der Tat monatelang Schmerzen und hat nach wie vor Angst. Auch ihr Mann hat Angst um seine Frau. Maria ist für ihre Familie diejenige, die sich um alle und alles kümmert. Durch die Tat ist es nun noch viel schwerer geworden, für ihren schwer kranken Mann und ihre Familie zu sorgen. Sie braucht jede Unterstützung – moralisch und finanziell.

Am 26.9. geht der Prozess weiter. Kommt um 9:30 Uhr zum Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91 in Berlin, um die Familie zu unterstützen!

Roma Antidiscrimination Network

Sie können Maria und ihre Familie unterstützen:
Verwendungszweck: Klage M. Berlin
Roma Center Berlin
Sparkasse
IBAN: DE11 2605 0001 0056 0575 40
BIC: NOLADE21GOE

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Roma-Aktivistin wehrt sich gegen Messerangriff https://www.oplatz.net/roma-aktivistin-wehrt-sich-gegen-messerangriff/ Thu, 25 Apr 2019 18:44:22 +0000 https://www.oplatz.net/?p=14688 von Alle Bleiben

vor kurzem wurde die Roma-Aktivistin M. in einer Berliner U-Bahn angegriffen. Eine Frau hat M. und ihren Schwager, der mit ihr unterwegs war, rassistisch beleidigt und sie dann mit einem Messer attackiert. M.konnte der Angreiferin das Messer entwenden. Weitere Passagiere schritten erst ein, als sie wahrnahmen, dass M. stark blutete. Die Angreiferin konnte festgehalten und der Polizei übergeben werden. Die Kriminalpolizei gratulierte M.für ihr beherztes Eingreifen.  M. und ihr Begleiter mussten ins Krankenhaus.Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Attacken gegen Roma, zum Beispiel in Hamburg, Berlin oder Frankfurt. Nur selten wird Anzeige gegen die Angreifer_innen erstattet. Die Angegriffen leben oft in einer prekären Situation und wenden sich daher nicht an die Polizei.M. befürchtet, dass es in der Gegend, in der sie und ihre Familie nun leben, nicht sicher ist.M. ist aus Rumänien und lebt seit Jahren in Deutschland. Sie war eine der Aktivist_innen, die jahrelang die Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin besetzt hatten.Heute berichtet M. auf Sendung: Radio F* auf FRB Berlin (Freies Radio Berlin – https://www.88vier.de Gesendet wird über https://www.studioansage.de/

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Right to stay for Hikmet! Bleiberecht für Hikmet! https://www.oplatz.net/right-to-stay-for-hikmet-bleiberecht-fur-hikmet/ https://www.oplatz.net/right-to-stay-for-hikmet-bleiberecht-fur-hikmet/#respond Mon, 28 Nov 2016 19:08:27 +0000 https://www.oplatz.net/?p=12008 Hikmet’s is getting the answer about “Bleiberecht” from the “Petition Office” Dec. 1. if he doesn’t get it he is threatened with deportation. And the oldest of his two brothers is also being threatened with deportation.

Wir alle hoffen jetzt auf ein “Bleiberecht”, die Anhörung ist am 1. Dezember. Inzwischen droht ihrem älteren Bruder dasselbe Schicksal…Abschiebung.

Please sign also these petitions: FOR THE RIGHT TO STAY FOR ROMA IN GERMANY

https://www.change.org/p/bleiberecht?utm_source=embedded_petition_view

http://www.bundesromaverband.de/hier-ist-jetzt-die-englische-version-der-petition-bitte-breit-verteilen-und-bitte-unterschreiben-now-also-in-english-please-spread-widely-and-sign/

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https://www.oplatz.net/right-to-stay-for-hikmet-bleiberecht-fur-hikmet/feed/ 0
Soliparty für Rom_nja Proteste https://www.oplatz.net/soliparty-romnja-proteste/ https://www.oplatz.net/soliparty-romnja-proteste/#respond Tue, 25 Oct 2016 16:37:33 +0000 https://www.oplatz.net/?p=11765 soliparty-for-romnja-protesteLiebe Leute,
kommt zur Soliparty in Berlin am Sa.29.10.2016, um 20:00 Uhr in Zielona Gora – Grünbergerstrasse 73.
Filmführung “The Awakening” zur Lebensrealität abgeschobener Roma
Infos zu den Rom_nja Protesten
Konzert Rolling Hopp
DJane

Plakat in pdf

Soliparty for Protests of Romn*ja

this Saturday, October 29th

in Zieolona Gora, Grünbergerstraße 73 in Friedrichshain

Around 8pm the movie The Awakening will be shown and Infos about the
Roma Protest will be given

Afterwards their will be live music by Rolling Hop (Roma Hip Hop, Rap)
and Dj*anes

Poster in pdf

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https://www.oplatz.net/soliparty-romnja-proteste/feed/ 0
Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismuss und Krieg https://www.oplatz.net/tag-der-erinnerung-und-mahnung-aktionstag-gegen-rassismus-neonazismuss-und-krieg/ https://www.oplatz.net/tag-der-erinnerung-und-mahnung-aktionstag-gegen-rassismus-neonazismuss-und-krieg/#respond Sat, 03 Sep 2016 21:06:41 +0000 https://www.oplatz.net/?p=11265 Tag der Erinnerung und MahnungTag der Erinnerung und Mahnung 2016 Flyer

Tag der Erinnerung und Mahnung 2016 Plakat

Bleiberecht für Roma in Deutschland

Petition teilen

AUFTAKT Alle Bleiben – Bleiberecht für Roma
12.00 Uhr |
Auftaktkundgebung –  vor dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma
Europas. Es sprechen u.A. Petra Rosenberg (Landesverband Deutscher Sinti und
Roma Berlin-Brandenburg e.V
Musik: Rolling Hopp
(Roma-HipHop,
Essen

FAHRRAD-KORSO Aufstehen gegen Rassismus
13.00 Uhr |
Antifaschistischer  Fahrrad-Korso Keine Rassisten und Nazis in die Parlamente – Roma bleiben!
Start:
Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas
Ziel: Kulturzentrum Wasserturm

ORT
Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas
Simsonsweg, 10557 Berlin
(5 Minuten vom U-Bhf. Brandenburger Tor

TAG DER ERINNERUNG, MAHNUNG UND BEGEGNUNG
ab 14.30 Uhr |
Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung im Kulturzentrum Wasserturm (Kreuzberg)
Antifa-Cafe, Kaffee, Kuchen, Bier und Suppe, Infostände, Austellungen, Filme, Vorträge

ORT
Kulturzentrum Wasserturm
Kopischstraße 7 (Ecke Fidicin-
straße), 10965 Berlin (5 Minuten
vom U-Bhf. Platz der Luftbrücke

KONZERT
18.00 Uhr |
Konzert mit Sistanagila
– eine iranisch-israelische Affäre
Eintritt frei

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Endlich eine Lösung für Generationen finden: Bleiberecht für Roma in Deutschland https://www.oplatz.net/endlich-eine-losung-fur-generationen-finden-bleiberecht-fur-roma-in-deutschland/ https://www.oplatz.net/endlich-eine-losung-fur-generationen-finden-bleiberecht-fur-roma-in-deutschland/#respond Wed, 03 Aug 2016 21:25:33 +0000 https://www.oplatz.net/?p=11018 Bleiberecht für Roma in DeutschlandBundes Roma Verband e.V.

OPRE ROMA – Endlich eine Lösung für Generationen finden

Petition gegen die Abschiebung von Roma ist online https://www.change.org/p/bleiberecht

Gestern, am 2. August 2016, starteten wir unsere Petition gegen die
Abschiebungen von Roma und für ein Bleiberecht. Das Datum hat
historische Bedeutung: In der Nacht des 2. August 1944 wurden in
Auschwitz-Birkenau alle noch im sogenannten Zigeunerlager verbliebenen Menschen, fast 3000 Männer und vor allem Frauen und Kinder, ermordet. Deshalb ist der 2. August der Tag, an dem wir der Opfer des nationalsozialistischen Genozids an den Roma und Sinti gedenken. Insgesamt wurden über 90 Prozent der europäischen Roma ermordet – mindestens eine halbe Million Menschen. Alle europäischen Roma heute sind die Nachkommen von Opfern oder Überlebenden; jede Familie kennt die furchtbaren Erzählungen von Vertreibung, Gewalt und Vernichtung.

Gerade vor diesem historischen Hintergrund ist es umso wichtiger, dass die Bundesrepublik sich zu ihrer Verantwortung bekennt und Roma und Sinti in Deutschland heute ein Leben in Frieden, Würde und Sicherheit ermöglicht. Durch die Umsetzung von geltendem europäischen Recht ebenso wie internationalen Menschenrechtskonventionen wäre es
möglich, Roma hier einen gesicherten Aufenthalt zu ermöglichen – dies ginge etwa über eine sogenannte Kontingentlösung oder über die Rücknahme der Sichere-Herkunftsstaaten-Regelung, die aus asylrechtlicher Perspektive ohnehin grundsätzlich fragwürdig ist.

Wir fordern die Bundesregierung ebenso wie alle anderen deutschen Politiker*innen auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und menschenrechtliche Verpflichtungen einzulösen. Hier muss jeglicher gesetzgeberische Spielraum genutzt oder notfalls geschaffen werden. Die alljährlich am 2. August ebenso wie am Weltromatag von deutschen Politiker*innen beschworene Solidarität mit der größten Minderheit Europas muss endlich praktisch werden!

Setzen auch Sie ein Zeichen mit Ihrer Unterschrift und teilen Sie die Petition in Ihren Netzwerken. Lassen Sie uns gemeinsam dem gestrigen Gedenken Taten folgen und heute Solidarität mit Roma in die Praxis umsetzen!

https://www.change.org/p/bleiberecht

BITTE DIESE PETITION UNTERSCHREIBEN UND ZAHLREICH WEITERLEITEN!!

Finde uns bei Facebook

Bundes Roma verband e.V.
www.bundesromaverband.de
mail@bundesromaverband.de
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen
Tel: 0551 – 388 7633

 

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Pressemitteilung Solidarity4all – Bündnis https://www.oplatz.net/pressemitteilung-solidarity4all-bundnis/ https://www.oplatz.net/pressemitteilung-solidarity4all-bundnis/#respond Fri, 29 Jul 2016 12:39:56 +0000 https://www.oplatz.net/?p=11007 PM vom 25.07.2016

Stadt versucht aus politischen Gründen ein Camp das Solidarity4all – Bündnis zu verhindern

Protestcamp Bamberg 04. bis 07. August 2016 – ARE Bamberg: Stadt blockiert Verhandlungen

Ein breites Bündnis wird im August ein mehrtägiges antirassistisches Protestcamp gegen die Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) in Bamberg mit Kundgebung vor dem Lager, Demo durch Bamberg und Protestaktionen in der Innenstadt durchführen. Mit vorgeschobenen Begründungen versucht die Stadt Bamberg unterdessen das Camp zum mehrtägigen Protest zu verhindern.*

Das Protestcamp gegen die menschenunwürdigen Zustände in der so genannten Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) ist bereits vor Wochen beim Ordnungsamt der Stadt Bamberg angemeldet worden. Seit Beginn der Gespräche blockiert die Stadt die Verhandlungen über einen geeigneten Standort. Diverse Standortvorschläge des Solidarity4all-Bündnisses wurden abgelehnt, dabei sind z.B. die Grünflächenverordnung oder eine diffuse Bedrohung von rechts vorgeschoben worden. Die vom Bündnis präferierte „JUZ-Ost-Wiese“ wurde vom OB im Gespräch ohne triftigen Grund mit unspezifischen Sicherheitsbedenken kategorisch verweigert. Dieses Vorgehen zeigt, dass die Stadt Bamberg ein legitimes Protestcamp gegen die ARE aus politischen Motiven zu verhindern sucht. Gegenüber dem Solidarity4all-Bündnis blockiert sie alle Vorschläge und ist nicht bereit, eigene Alternativen vorzuschlagen.

Das Solidarity4all Bündnis fordert die Stadt auf, nun endlich Kooperationsbereitschaft erkennen zu lassen und eine geeignete Option für eine Campwiese anzubieten. Christian Oppl vom Bündnis stellt fest: „Die Stadt ist jetzt in der Bringschuld. Wir haben alle für uns tragbaren Optionen angeboten und fordern nun endlich eine geeignete Fläche von der Stadt. Wir werden im August nach Bamberg kommen und lassen uns den Raum für unseren Protest nicht verwehren.“

Die Zustände in Bamberg machen einen breiten gesellschaftlichen Protest unumgänglich: Mehrere hundert Personen wurden bereits aus der ARE in verschiedene Balkanstaaten abgeschoben. Die BewohnerInnen sind systematischer Entrechtung, Ausgrenzung und Isolation ausgesetzt. Trotz der Blockadehaltung der Stadt Bamberg hält das Bündnis an der Mobilisierung zu dem Protest und einem Camp weiterhin fest. „Wir werden vom 4. bis 7. nach Bamberg kommen und unseren bunten, lautstarken und vor allem legitimen Protest gegen das Abschiebelager auf die Straße tragen und uns auch den notwendigen öffentlichen Raum für unseren mehrtägigen Protest mit mehreren hundert AktivistInnen nehmen“, betont Christian Oppl vom Solidarity4all-Bündnis.

Das Camp wird am Donnerstag, 04. August, mit einer Kundgebung vor der ARE beginnen. Am Freitag sind Aktionen in der Bamberger Innenstadt geplant, am Samstag wird ab 13 Uhr eine Demonstration am Bamberger Bahnhof starten.

Weitere Informationen, den Aufruf zum Camp und die unterstützenden Gruppen/Organisationen finden
Sie unter: www.protestcamp-bamberg.antira.info

Für Fragen bezüglich des Protestcamps wenden Sie sich bitte an: Christian Oppl | Karawane München | oppl@karawane-muenchen.org

Für Fragen bezüglich der ARE in Bayern und Kontakt zu Betroffenen wenden Sie sich bitte an: Lisa Beimler | Karawane München | lizya@riseup.net |https://www.oplatz.net/wp-admin/post-new.php

Video der Demonstration des Bündnisses durch Bamberg am 24.10.2015

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Demo So. 10.07.2016, 14:00 Uhr, Berlin Abschiebungen von Roma stoppen! https://www.oplatz.net/demo-so-10-07-2016-1400-uhr-berlin-abschiebungen-von-roma-stoppen/ https://www.oplatz.net/demo-so-10-07-2016-1400-uhr-berlin-abschiebungen-von-roma-stoppen/#respond Fri, 01 Jul 2016 20:23:45 +0000 https://www.oplatz.net/?p=10864

Nachkommen von Völkermord-Opfern Schutz und Lebensperspektive bieten – Bleiberecht für alle Rom*nja !

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Abschiebungen von Rom*nja stoppen! Demo So. 10.07.2016, 14:00 Uhr, Hermannplatz https://www.oplatz.net/abschiebungen-von-romnja-stoppen-demo-so-10-07-2016-1400-uhr-hermannplatz/ https://www.oplatz.net/abschiebungen-von-romnja-stoppen-demo-so-10-07-2016-1400-uhr-hermannplatz/#respond Mon, 27 Jun 2016 22:10:43 +0000 https://www.oplatz.net/?p=10849 Poster for a demonstration against deportation of Sinti and Roma people from Germany on 10th of July, 2PM Berlin HermannplatzNachkommen von Völkermord-Opfern Schutz und Lebensperspektive bieten – Bleiberecht für alle Rom*nja !

Seit Mai protestieren wir Rom*nja familien in Berlin gegen die uns drohende Abschiebung, für unser Bleiberecht und ein Bleiberecht für alle Rom*nja . Am 22. Mai haben wir das Mahnmal für die im NS ermordeten Rom*ja und Sinti als politische Plattform gewählt, weil wir und unsere Kinder nach 80 Jahren noch immer mit struktureller Diskriminierung, sozialer und politischer Ausgrenzung und Abschiebungen konfrontiert sind. Niemand wird die Bilder vergessen von Rom*nja und ihren Kindern, die von deutscher Polizei in Kampfmontur gewaltsam geräumt wurden.Die Bilder dokumentieren unsere Verzweiflung und unsere Angst davor, dass der deutsche Staat uns wieder wie unsere Vorfahren gen Osten deportiert. Die geschichtlichen Kontinuitäten sind dabei unverkennbar.

In den Ländern Ex-Jugoslawiens haben wir Rom*nja keine Rechte.Nach der Zerschlagung Jugoslawiens mit Unterstützung Deutschlands sind an seine Stelle ethnisch konstruierte Staaten getreten, in denen für uns Rom*ja kein Platz ist.

Dem Großteil der Rom*nja in diesen Ländern bleibt seitdem nicht nur der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt, sondern auch jede Teilhabe am öffentlichen Leben. Die Annahme, dass Rom*nja dort irgendeine Entwicklungshilfe zu Gute käme,schlägt fehl. Durch Korruption kommt bei ihnen nichts an, im Gegenteil: Durch den aktuellen politischen Rechtsruck in diesen Ländern wird die Diskriminierung von Rom*nja verstärkt, ihre Ausgrenzung durch rassistisch-nationalistische Ideologien massenwirksam legitimiert. Soziale Teilhabe ist für Rom*nja kaum möglich in Ländern, in denen mittlerweile ganz selbstverständlich zu Gewalt gegen die Minderheit aufgerufen wird.
Albanien, Bosnien und Herzegowina,Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien sind für uns Rom*nja alles andere als sichere Herkunftsländer!

Wie stellt sich die Situation der Rom*nja hier dar?
Ein Schutz wird uns aufgrund der Regelung der „sicheren Herkunftsländer“ pauschal verwehrt, unsere Fluchtgründe werden ignoriert. Dadurch werden wir in die Illegalität gezwungen. Das bedeutet auch hier gibt es keinen Zugang zu Wohnraum, keinen Zugang zum Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem, keinerlei Sozialleistungen und ein Leben in ständiger Angst vor Abschiebung. Hinzu kommen rassistische Anfeindungen, Übergriffe und Diskriminierungen. Rassismus gegen Rom*nja erfährt eine gesellschaftliche Legitimation, nicht zuletzt durch die von der Bundesregierung und Bundesrat im November 2014 und Oktober 2015 beschlossenen gesetzlichen Regelungen der „sicheren Herkunftsländer“.

Daher fordern wir die Bundesregierung dazu auf, die Einstufung von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien als „sichere Herkunftsländer“ auf Basis von §29a (3) Asylgesetz zurückzunehmen!

Wir fordern ein bedingungsloses Einreise- und uneingeschränktes Bleiberecht für Rom*nja , welches rein aus historischer Verantwortung eigentlich schon längst selbstverständlich sein sollte. §23 Aufenthaltsgesetz räumt dem Bundesinnenministerium des Innern und obersten Landesbehörden das Recht ein, Rom*nja als einer bestimmten Gruppe ein solches Aufenthaltsrecht zu gewähren. Im Rahmen einer Gleichbehandlung mit den Jud*innen aus Osteuropa muss auch Rom*nja ein solches Aufenthaltsrecht gewährt werden.

Abschiebestopp, jetzt und für immer!

Weitere Informationen: supportromaprotest.blogsport.de
Kontakt unter : Email supportromaprotest@riseup.net

Srpski

Demonstracija, 10.07.2016., 14 sati, Hermannplatz (Berlin)

Stop deportacijama Roma!

Potomci žrtve genocida traže zaštitu i perspektivu – pravo na ostanak za sve Rome!

Mi romske porodice od maja protestujemo u Berlinu protiv preteće deportacije, za pravo ostanka i za ostanak svih Roma. 22. maja smo izabrali spomenik romskih žrtava nacizma kao političku platformu. Našoj deci i osamdeset godina kasnije prete diskriminacija, socijalno i političko isključenje i deportacija. Niko neće zaboraviti slike kada su nemački policajci nasilno uklonili Rom*kinje, pa čak i decu, sa područja spomenika. Slike svedoče o našem očaju, i našem strahu, da će nas nemačka država još jednom voditi na istok. Kontinuitet je jasan.

U zemljama bivše Jugoslavije Rom*kinje nemaju prava. Posle nasilnog raspada Jugoslavije, te kroz uloge Nemačke, su nastale veštačko podeljenje zemlje.

Najveći deo Roma u tim zemljama nemaju pristup poslu niti ikakvom javnom životu. Pretpostavka da primaju ikakvu humanitarnu pomoć je lažna. Zbog korupcije ne dobiju ništa. Naprotiv: U okviru propagande nacionalističke ideologije desničari forsiraju diskriminiciju i isključenje Roma. Participacija skoro nije omogućena a nasilje je svakodnevno.

Albanija, Bosna i Hercegovina, Kosovo, Makedonija, Crna Gora i Srbija nisu sigurne države porekla! Uklonite zato

Kakva je situacija Roma ovde?

Kroz regulaciju tzv. sigurnih država nema zaštite. Prisiljeni su da žive nezakonito. To znači da nemaju pristup stanovanju, poslu ili obrazovanju. Žive bez socijalne pomoći i u stalnom strahu od policije. Na vrhu su rasistički napadi i diskriminacija. Legitimacija rasizma se izvodi kroz odluke o tzv. sigurnim državama porekla Bundesrata – saveznog saveta Nemačke od novembra 2014. i oktobra 2015.

Zbog toga zahtevamo od vlade da povuče odluku po §29a (3) Asylgesetz o „sigurnim“ državama porekla – Albanije, Bosne i Hercegovine, Kosova, Makedonije, Crne Gore i Srbije.

Od ministarvsta unutrašnjih poslova tražimo pravo na ostanak i kretanja, kao i ravnopravnost sa drugim žrtvama nacizma po zakonu §23 Aufenthaltsgesetz. I Romima pripada zaštita kao na primer Jevrejima iz istočne Evrope po zakonu ravnopravnosti.

Romima pripada pravo ostanka. Kraj deportacijama!

Weitere Informationen: supportromaprotest.blogsport.de
Kontakt eMail: supportromaprotest@riseup.net

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