Sleeping Places Orga – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study! Sat, 08 May 2021 22:50:07 +0000 en-US hourly 1 https://www.oplatz.net/wp-content/uploads/2016/02/cropped-fist-small-32x32.png Sleeping Places Orga – OPlatz — Berlin Refugee Movement https://www.oplatz.net 32 32 Ihr seid keine Sicherheit! 8.Mai, 13 Uhr, Platz der Luftbrücke https://www.oplatz.net/ihr-seid-keine-sicherheit-8-mai-13-uhr-platz-der-luftbrucke/ Thu, 06 May 2021 21:29:54 +0000 https://www.oplatz.net/?p=15505 Gemeinsam gegen Rassismus und Nazis in den
Sicherheitsbehörden

von Aktionsbündnis Antira

Der 8. Mai 2021, der Jahrestag der Kapitulation Deutschlands und der Befreiung vom
deutschen Faschismus, ist ein Grund zum Feiern. Doch es ist auch ein Tag der Anklage von
Rassismus, Antisemitismus und Faschismus. Wir klagen heute das #Polizeiproblem in
Deutschland an. Wir fordern: Die konsequente Aufklärung unzähliger rassistischer Vorfälle
und die sofortige Entnazifizierung der mit rechtsradikalen Netzwerken und Ideologien
durchsetzten Sicherheitsbehörden. Wir sagen: Das ist keine Sicherheit!

Wir Klagen an

Rassistische Polizeigewalt – diskriminierende Kontrollen, Einschüchterungen, Angriffe,
Morde und Todesfälle in Gewahrsam – ist in Deutschland an der Tagesordnung. Es geht nicht
um tragische „Einzelfälle“, sondern um fest verankerten institutionellen Rassismus gegen
Geflüchtete, Schwarze Menschen, Personen of Color, Rom:nja und Sinti:zze. Allein seit 1990
kamen 181 von Rassismus betroffene Menschen in Gefängnissen und Polizeiwachen ums
Leben. Plätze und Straßen werden als „gefährliche Orte“ deklariert, wo Menschen of Color
ohne weitere Begründung kriminalisiert werden. Und auch die Grenzen sind für viele
Menschen mit Gewalterfahrung verbunden: Verfolgung durch die Polizei, unmenschliche
Abschiebungen.

Ihr habt Polizei, wir haben Fragen

Gerade im letzten Jahr haben viele Berliner:innen ihr Vertrauen in die Arbeit der Behörden
verloren. Pauschale Verdächtigungen bei Razzien gegen Orte postmigrantischen Lebens wie
Shisha Bars haben das gesellschaftliche Klima für den rassistischen Mord an neun Menschen am 19. Februar 2020 in Hanau mit geschaffen. Doch damit nicht genug. Nach wie vor werden die Opfer rassistischer Gewalt von Sicherheitsbehörden häufig
zu potenziell Verdächtigen gemacht. Die Ermittlungen zu der anhaltenden
rechtsterroristischen Anschlagsserie in Neukölln sind eine Farce. Unter den Augen des
Verfassungsschutzes werden mutmaßliche Täter geschützt, der Oberstaatsanwalt entpuppt
sich als AFD Sympathisant, die Ergebnisse einer Untersuchungskommission werfen weitere
Fragen auf und die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses wird seit Jahren verhindert. Bei rassistischen und neonazistischen Tatmotiven ist fast immer ein
mangelnder Aufklärungswille zu beobachten. So zum Beispiel auch im Fall des 2012 in
Neukölln ermordeten Burak Bektaş, über dessen Mörder:innen die Berliner Polizei bis heute
nichts herausgefunden haben will. Es bleibt der Eindruck, dass die Berliner
Sicherheitsbehörden systematisch versagen und die Justiz wenig Interesse an der Aufklärung dieser Fälle hat.

Bewaffnet und ready

Damit nicht genug. In rassistischen und antifeministischen Chatgruppen hetzen (angehende)
Beamt:innen der Berliner Polizei gegen Muslime, Rom:nja und Sinti:zze, Jüd:innen und
Geflüchtete. Die neonazistische Gruppe NSU 2.0 verwendete für ihre Morddrohungen
persönliche Daten, die u.a. an Berliner Polizeicomputern abgefragt wurden. Beamt:innen des Staatsschutzes verfassten Drohbriefe gegen Linke, ermittlungsinterne Informationen
werden regelmäßig an die AfD und Neonazis weitergereicht. Fast täglich erreichen uns neue
Meldungen über rechte Netzwerke innerhalb der Sicherheitsbehörden, parallel dazu
verschwinden Waffen, Munition und Sprengstoff aus ihren Beständen. Die Dunkelziffer der
rechten Netzwerke und bewaffneten Nazis in den Sicherheitsbehörden dürfte noch viel höher
sein, doch der Korpsgeist der Beamt:innen und mangelnder Schutz für Whistle Blower:innen
verhindert die Aufklärung dieser Fälle. Die Behörden setzen lieber auf die Diffamierung und
Kriminalisierung von all jenen Menschen, die sich der rechten Hetze entgegenstellen.

Überall Polizei, nirgendwo Sicherheit

In den letzten Jahrzehnten wurden Sozialausgaben gekürzt, aber die Kompetenzen von
Polizei und Justiz stetig erweitert. Immer häufiger werden gesellschaftliche Probleme mit
Gewalt und Repression beantwortet. Für die Profitinteressen von Investoren werden
obdachlose Menschen aus der Rummelsburger Bucht vertrieben und Kneipen geräumt. Wenn der Staat Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen soll, kommt es zu Razzien in Moscheen,
Shisha Bars und kurdischen Vereinen oder bei Antifaschist:innen. Gerade die kurdische
Bewegung leidet unter der Repression des deutschen Staates, der sich zum Handlanger des
türkischen Regimes macht. Der Einsatz der Polizei in psychischen Krisensituationen
verschlimmert die Lage von Kranken und kann, wie im Fall der Friedrichshainerin Maria B.,
tödlich enden. Der Sicherheitsapparat ist eine Gefahr, denn er schafft keine Sicherheit für die
Menschen in dieser Stadt, sondern für die kapitalistische Eigentumsordnung und für ein
rassistisches Migrationsregime.

(K-)Ein Ende der Gewalt

Wir sind fassungslos und wütend. Das liegt auch an dem zweifelhaften Verhalten der Berliner
Landesregierung gegenüber dem Treiben eines Sicherheitsapparats, der sich der
demokratischen Kontrolle nach Belieben entzieht. Während in Berlin eine landesbezogene
Studie zu Rassismus in der Polizei weiterhin aussteht, wissen die Betroffenen längst, dass die Polizei selbst das Problem ist. Sie leisten Widerstand, skandalisieren die entmenschlichende Behandlung durch die Behörden und kämpfen für Gerechtigkeit. Wenn selbst der Berliner Innensenator zugibt, dass die Berliner Polizei racial profiling betreibt, dann müssen endlich Konsequenzen folgen.
Die aktuellen Versuche zur demokratischen Reglementierung der Polizei, z.B. durch die
ausstehende Einrichtung der Polizeibeauftragten, reichen nicht aus. Wir machen uns keine
falschen Hoffnungen, denn wir wissen aus Erfahrung: Politische Veränderungen erreichen
wir nur durch den gemeinsamen Druck auf der Straße. Die nötigen Kompetenzen und
Ressourcen zur Aufklärung von Rassismus, Antisemitismus und Polizeigewalt gehören in die Hände von Betroffenen und der Berliner Zivilgesellschaft. Die
hohen finanziellen Ausgaben für den Sicherheitsapparat sorgen für mehr Gewalt und sind
besser in Bildung, im Gesundheitswesen, im Wohnungsbau, in günstigen Mieten, in Sozialund
Stadtteilarbeit investiert. Deshalb stehen wir im Jahr der Bundestagswahl für radikale
Veränderungen der Sicherheitsbehörden, die konsequente Verfolgung aller rechten
Netzwerke und für einen anderen Umgang mit sozialen Konflikten. Es gibt kein Weiter so.



Auf die Straße zur Parade am 8.Mai 2021!

Seid dabei, steigt ein, mobilisiert! 

Mobi-Materialien

Kontakt: aktionantira@posteo.de

8. April 2021

ABA – Aktionsbündnis Antirassismus
Amaro Foro 
Anit-Kohle-Kidz

Antifa Friedrichshain 

Aktivist*innen im Bereich Mieten, Soziales und Wohnen 
Aufstehen gegen Rassismus Berlin 

Basta – Initiative zur Aufklärung rechter Straftaten 

Berliner Bündnis gegen Rechts 
Berliner Bündnis “Gemeinschaftlicher Widerstand”

Berliner Obdachlosen Hilfe 

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Berlin (VVN-BdA) 
Black Pond Antifa

BiLaN Berlin – Bildungsinitiative 

Bündnis Zwangsräumung verhindern 

Corasol
Damn*orga
Death in Custody
Decolonize Berlin 

Die Urbane. Eine HipHop Partei
Each One Teach One (EOTO)
Ende Gelände Berlin
Entnazifizierung Jetzt
Freie Kurdische Gemeinde Berlin 
Fridays for Future Berlin
FRE!LAUF DIY Bike-Camp
GasExit
Gemeinsam Kämpfen – Feministische Organisierung für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie
Homa und Tajala Aufklärungsinitiative
Initiative Amed Ahmad

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş 

Initiative Hermannplatz 

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh 

Initiative Kein Generalverdacht 
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) – Berlin

Interventionistische Linke Berlin 
Jugendliche ohne Grenzen
Justizwatch

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) 
KOP – Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
Kritische Jurist*innen der FU Berlin

Leute für die Meute 

Leave No One Behind Nowhere 

Migrantifa Berlin
Migrationsrat Berlin
Mieterpartei 
myGruni – Quartiersmanagement Grundewald

Nationalismus ist keine Alternative Berlin
Netzwerk NoBorder. NoProblem 

Neukölln Watch 

No Border Assembly 
No Nation Truck
Omas gegen Rechts

Rattenbar-Kollektiv 

Reclaim Club Culture (RCC) 

Revolutionärer Jugendbund 
Rheinmetall Entwaffnen Berlin

Rromnja und RomaniPhen e.V.

Solidarity City 
Solid Berlin

Schlafplatzorga Berlin
Seebrücke Berlin 
Staub zu Glitzer

TOP B3rlin 

Theater X 
Tribunal NSU-Komplex auflösen! (Berlin)
We’ll come United

Wohnungslosen Parlament 

Wo ist unser Denkmal 

Women in Exile 

Wrangelkiez United
Xart Splitta

Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei (CILIP) 

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Schlafplatzorga Vortrag & Küfa https://www.oplatz.net/schlafplatzorga-vortrag-kufa/ https://www.oplatz.net/schlafplatzorga-vortrag-kufa/#respond Mon, 06 Feb 2017 22:35:28 +0000 https://www.oplatz.net/?p=12482 Liebe Leute,

am Donnerstag, 09.02.2017 ist es endlich mal wieder Zeit für die Schlafplatzorga-Küfa, um 19.00 in der Scherer (Schererstraße 8 – Wedding, U-Bahn Linie 9, Nauener Platz).

Die monatliche, unvergleichlich leckere Küfa der Schlafplatzorga wird ab jetzt immer einen Vortrags- und Diskussionsteil umfassen! Das Thema der
Referentin am 9.2. wird sein “Neue Kriege”.
Dazu laden wir 19:00 Uhr in den InfoLaden der Scherer8 ein, ab 20:00 Uhr kann in der Bar rumgehangen werden. Küfa gibt es ab 20:30. Es wird ein Gericht aus dem Tschad gekocht, da der SoliZweck diesmal der Abschied eines lieben Menschen ist, der in sein Heimatland zurück geht, weil es ihm nicht vergönnt ist in Deutschland eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Damit er sein eigenes Business als Busfahrer gründen kann, müssen wir alle gut essen und SoliSchnaps trinken, damit viel Kohle zusammen kommt!
Platten werden aufgelegt!!!
Kein Kampf ohne Mampf!!!

In Vorfreude,
eure Schlafplatzorga

Team Schlafplatzorga OPlatz

Contact us:

When only Monday – Friday: 18.00 – 20.00

Personal near Oranienplatz / Café “Tante Horst”, Oranienstr. 45, Kreuzberg

https://goo.gl/maps/nw2tn9fEjG12

and with our new phone nr. – 0 152 133 850 64

E-mail: schlafplatzorga@gmail.com
Web: https://www.facebook.com/schlafplatzorga

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The Refugee Guide Berlin is out! https://www.oplatz.net/the-refugee-guide-berlin-is-out/ https://www.oplatz.net/the-refugee-guide-berlin-is-out/#respond Sat, 17 Oct 2015 16:24:25 +0000 https://www.oplatz.net/?p=8229 The Sleeping Place Orga Group has just created a print and digital version of the Refugee Guide Berlin in English.

Refugee Guide Berlin
Refugee Guide Oplatz

About:

This booklet is made for you – refugees living in Berlin, with or without papers, especially for those, who have just arrived and need some orientation. It will help you to get information on all aspects of life, no matter where you are from or what status you have. We have often witnessed how difficult life can be for refugees in Germany. Racism, ignorance and the indifference of German authorities have meant that many refugees who came here to find shelter from war, poverty and persecution are completely on their own and are often faced with homelessness and poverty.

NO ONE FLEES WITHOUT REASON

Yet, for all those, who are concerned: you are not alone! We regard every human being as equal regardless of constructions like nationality or the passport you have. Hence, everybody should have the same rights, access to work and accommodation. We disagree with the existing state, in which refugees are forced to live packed into camps, having no control about their wellbeing and being permanently threatened by deportation.

What is the difference between refugees and ‘normal’ citizens besides the fact that the former had to flee from their homes? There is none. Many out there agree with us and show solidarity with refugees in many different ways: political action, accommodation support, medical help, food, legal assistance, to name only some. This booklet aims at providing you with information about the different kinds of support and possibilities of self-organization you can get to live your life in Berlin in dignity and a more independent way.

Link: FINAL_RefugeeGuideBerlin-WEB

Booklet versions in French, Arabic, German and Italian will soon follow. If you want to obtain print versions or if you can offer any help with translations, contact schlafplatzorga@gmail.com

Please spread and share!

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Workshop on experiences with organizing flats and sleeping places offered in solidarity: 18th July 2 – 6.30 p.m. https://www.oplatz.net/workshop-on-experiences-with-organizing-flats-and-sleeping-places-offered-in-solidarity-18th-july-2-6-30-p-m/ https://www.oplatz.net/workshop-on-experiences-with-organizing-flats-and-sleeping-places-offered-in-solidarity-18th-july-2-6-30-p-m/#respond Fri, 10 Jul 2015 08:33:32 +0000 https://www.oplatz.net/?p=7408

Workshop Flyer in English, German and French

Where: we are looking for a place for the workshop – we will let you know where exactly it will be when you register.

We invite you to a workshop to talk about the experiences you have had with living together, as people offering places to stay and as refugees. How was your contact with the people you talked to in the sleeping place/ flat organizing groups? What kind of experiences did you have with living together and what can we learn?

People who are thinking of offering a sleeping place or flat, who are interested in how this works, and other

accommodation (and other) support groups are also very welcome to share their experiences with us.

What can we all learn, what needs to change, and what works well?

In this workshop we would like to

– Think about and improve cooperation between the groups involved in organizing places to sleep/flats, the people who are looking for a place and the people who offer a place

– Give everyone involved a chance to exchange their ideas and experiences

– Develop criteria to improve how we organize the way we connect people to find a place to sleep/flat and to improve communication between everyone involved. These will be based on the feedback in the workshop [what works well / what would be helpful but is not essential / what are the “no gos”].

– Give people who are thinking of offering a sleeping place or flat an opportunity to receive more information and backup.

We have been doing this kind of organization of sleeping places for around a year now. Mostly we manage to find sleeping places that are offered for a very short time, sometimes a place is offered for a few weeks and only a handful have ended up becoming an opportunity to live somewhere for the long term. Sometimes offers for short periods are

also important for people who have no opportunity to find housing in the mainstream market for flats or to find a place “without papers”. Many people live on the streets, in remote Lager (isolated from social contacts), are threatened with deportation and are looking for a safe place.

We know that short or medium-term offers are ONLY stopgaps and that the offers are always on shaky ground. From our privileged situation we share living space; however, in the long- term we can only engage on an equal footing with the people who are looking for a place to stay if their situation gets more stable. Until the demands to abolish the Residenzpflicht, and to guarantee a right to live and work here are met, organizing sleeping places can only be an emergency solution, an act of solidarity that does not overcome the differences in life situations and the dependency that people who come here are forced into. But it is an attempt to break isolation, to give support and to respond on a human level.

In this workshop we want to find out how everyone involved (organizing groups, people looking for and people offering sleeping places/flats) can cooperate together to make the process racism-critical, low-conflict and empowering.

The workshop will be in English / German. Translation from/into French too, if needed.

Please let us know you are coming by 15th July. We will send you confirmation with the ADDRESS and an overview of the timing for the various parts of the workshop. Do you still have any questions? Do you need translation into another language?

schlafplatzorga@gmail.com – 0176 37325499 We look forward to interesting, curious and

critical participants!

The Oplatz Group for Organising Sleeping Places

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